Erfolgreich lernen und warum wir oft erst verlernen müssen. Die Fähigkeit des Lernens hat jeder Mensch in sich. Wir nutzen sie, ohne es zu merken. Lernfähigkeit müssen wir also nicht erwerben. Woher kommt es dann, dass wir uns beim Lernen so schwer tun, glauben, es nicht zu können und unendlich viel Kraft und Zeit in das Lernen stecken ?
.

Was genau lernen wir

Im Laufe unseres Lebens haben wir nicht nur gelernt, unsere eigene Lernfähigkeit zu behindern, sondern haben uns auch Lernhürden antrainiert. Das betrifft auch die Fähigkeit des Lesens. So wie wir in der Grundschule lesen gelernt haben, war es uns während der Zeit auch dienlich. Heute sind wir erwachsen und lesen genau noch so.

Wir haben uns unsere Lesehindernisse bewahrt und glauben, dass wir so, wie wir lesen, optimal lesen. Wir wundern uns zwar, dass wir nicht genügend Zeit haben und uns Gelesenes kaum merken können, aber meistens bleibt es jedoch beim Wundern.

Seien Sie eingeladen, Ihr Gehirn von vielen Gewohnheiten zu befreien, die das Gehirn hindern, seine Aufgabe zu erfüllen. Sie werden merken, wie einfach und leicht das Lernen sein kann und wie viel Spaß es bringt, Neues zu erforschen.

Lesehindernisse können Sie zum Beispiel während einer Ausbildung in Speedreading entdecken. Wenn Sie mögen, dann können Sie diese mit einer neuen Art und Weise des Lesens ersetzen.

So lernen Kids – so Studenten

Die Lernforschung fand heraus, dass kleine Kinder in den ersten fünf Lebensjahren, also bevor sie in die Schule kommen, mit einer Effizienz lernen, die 25x höher ist, als die Lerneffizient von Studenten, die ihr Studium mit Auszeichnung abschließen. Wie kann das sein?

Ein 5jähriges Kind kann 300 Bits Informationseinheiten pro Tag integrieren, ein Student an einer Universität schafft noch 12 Bits. Das ist eine Abnahme um das 25fache.

Wenn Kinder so langsam lernen würden, wie die besten Universitätsstudenten, dann würden sie es im Leben nicht weit bringen. Sie würden unter anderem nicht laufen und sprechen lernen und hätten eine schlechte Motorik.

Wie kommst es dazu? Hier sind drei Möglichkeiten, die wir gelernt haben.

 

Drei Kardinalfehler des Lernens & Lesens

 

Umgang mit dem Körper beim Lernen

Sitzt ein Mensch länger als 25 Minuten am Stück still, dann geht die Produktion an Neurotransmittern drastisch nach unten und wir können die Fähigkeiten unseres Gehirns kaum nutzen. Was macht ein intelligenter Körper? Er will die Produktion stimulieren und wird zappelig. Kinder, die zappelig in der Schule sind, denen bringt man bei, dass zappelig etwas mit nicht-brav-sein zu tun hat.

Charakterstark ist der, der stillsitzt. In der Schule wird uns das Stillsitzen antrainiert. Bewegungen oder auch zapplig sein sind also normale Reaktionen unseres Körpers, die wir brauchen, um lernen zu können.

Viele Erwachsene haben sich das Stillsitzen bis heute bewahrt.

Sie sitzen sogar stundenlang still, ohne sich zu bewegen. Wenn man das Lernen und Arbeiten in Abschnitte von 20 bis 25 Minuten zerlegen und sich zwischendurch bewegen würde, dann macht einerseits das Lernen und auch Arbeiten am Computer mehr Spaß und andererseits würde der emotionale Widerstand gegen all das, was man im Sitzen tut, zurückgehen. Unser Gehirn wäre aktiver und der Lern- und Erfolgseffekt größer.

 

Tunnelblick beim Lesen

Kinder lernen in einer Phase der Entwicklung lesen, wo sich die Motorik des Körpers entwickelt, wo sie noch lernen, sich sprachlich auszudrücken, wo die Integration von Sinneseindrücken in der Entwicklung ist. In dieser Phase ist es für Kinder wichtig, dass große Weite zu sehen, wahrzunehmen und sich dabei aktiv zu bewegen.

Beim Leselernen müssen sich die Kinder allerdings auf das engste und kleinste, was im Leben eine Rolle spielt, nämlich diese kleinen Buchstaben konzentrieren. Es entsteht eine Art Tunnelblick, der von den meisten Menschen beim Lesen auch im erwachsenen Alter genutzt wird. Das Ergebnis: Verspannungen, Stress, kaum Power, geringe Merkfähigkeit, langsame Arbeitsweise, die man selbst nicht wahrnimmt.

Welche Vorteile hat ein Tunnelblick
Der Tunnelblick ist dann sinnvoll, wenn unser Leben bedroht ist. Dann ist es gut, genau die eine mögliche Lösung zu finden. Das heißt, unser Reptiliengehirn übernimmt die Führung, unserer Blick wird eingeengt. Für solche Situationen ist es gut, dass wir genau das können.

Auf Dauer ist der Tunnelblick jedoch extrem ungesund. Er lässt die Selbstheilungskräfte auf niedrigstem Niveau. Fixieren heißt auch in Angstmuster gehen und zu verkrampfen.

In einer Phase, in der ein Körper Angst hat, kann er nicht lernen, sondern ist nur auf Verteidigung oder Flucht eingestellt.

Während eines SpeedReading-Seminars erfähren Sie direkt, welche Nachteile der Tunnelblick auf unseren gesamten Körper und auf unser Denken und unsere Gefühle noch hat.

 

Umgang mit Lernstoff auf psychologischer Ebene

Welche Gefühle oder Gedanken haben Sie, wenn Sie sich mit einem Wissensgebiet befassen und etwas lesen oder lernen wollen oder müsssen? Vielleicht erkennen Sie einige Ihrer Gedanken wieder und können diese auch emotional spüren.

  • Oh, es ist neu und interessant.
  • Vielleicht braucht man es auch mal.
  • Es gibt eine Menge Material, der Umfang erschlägt mich.
  • Das Buch ist so dick und es gibt noch so viele Bücher.
  • So viele Fachtermini, das ist so schwer.

Noch ein paar Aussagen, die ich oft während meiner Zeit als Lehrerin gehört habe:

  • Es gibt viel zu lernen. Die Zeit drängt.
  • Du musst jedes Jahr mehr lernen.
  • Es wird jedes Jahr schwerer.
  • Das ist alles kaum zu schaffen, aber irgendwie kommen wir dann schon durch.
  • Prüfungen von Fächern müssen absolviert, die einem eh nicht interessieren.

Schauen wir uns all die Aussagen an, dann können wir den Eindruck bekommen, dass wir riesige Mengen bewältigen, mit Fleiß wiederholen müssen und Anstrengung auf der Tagesordnung steht.

Nur unter den Bedingungen arbeitet das Gehirn nicht optimal. Das sind keine Gründe für ein Gehirn sich den Lernstoff zu merken. Das Gehirn hat ein Eigenleben, was wir nur bedingt mit unserem bewussten Willen beeinflussen können. Unsere Gedanken entscheiden mit, ob wir erfolgreich lernen oder nicht.

Je nachdem wie wir uns motivieren, desto leichter oder schwerer können wir die natürliche Lernfähigkeit unseres Gehirns nutzen. Lernen bedeutet auch Anstrengung, Wiederholung und Fokussieren, aber auch Bewegung, Entspannung und dranbleiben. Umso mehr wir die Einheit von Körper, Geist und Seele beachten, desto einfacher und selbstverständlicher lernen wir.

Eine neue Seite des Lesens & Lernens

Erinnern Sie sich einmal an Ihren 1. Kuss? Fast jeder Mensch kann sich an seinen ersten Kuss erinnern. Hat man sich da bemüht, sich irgendetwas zu merken? Man erinnert sich, weil das Gehirn die Situation vollständig assimiliert hat.

Was ein Gehirn etwas assimiliert hat, kann man es nicht mehr vergessen. Versuchen Sie einmal Ihren Namen zu vergessen. Menschen, die Ihnen erzählen, dass sie viel gelernt haben und sich in der Prüfung an nichts mehr erinnern konnten, waren fleißig, aber haben den Stoff nicht zu etwas Eigenem gemacht.

Auch, wenn Sie Stress in der Prüfung haben, Ihren Namen und Ihre Adresse können Sie trotzdem. Wenn Sie den Lernstoff gut assimiliert haben, dann können sie ihn auch, auch wenn Sie Stress haben.

Bei den meisten Menschen fühlen sich Informationen, die sie lernen, wie ein Fremdkörper an und Fremdkörper will man nicht behalten, sondern so schnell wie möglich abgeben.

Assimilierendes Lesen & Lernen, wie geht das?

Sie könnne es lernen. In der Ausbildung in Speed Reading haben Sie die Möglichkeit. Ein wenig Übungszeit danach ist noch wichtig und dann können Sie auf eine andere Art und Weise lesen und lernen, das Potential Ihres Gehirns besser nutzen, sich  mehr merken und vor allem, Sie sind einfach schneller.

Sie erlesen und erlernen sich Freizeit, die Sie für Ihre Work-Life-Balance nutzen können. Wenn Sie auf eine andere Art und Weise lernen, hat das auch Auswirkungen auf Ihre Kinder. Kinder modellieren ihre Eltern, und zwar das, was sie sehen und nicht das, was man ihnen sagt. Die Termine für die SpeedReading-Seminare finden SIe auf der Seite HIER (Klick).

.

Speed Reading – schneller lesen, mehr merken!
Gewinnen auch Sie mehr Lebenszeit!

Sakira Philipp | Trainerin für SpeedReading & NLP, Lerncoach

.

Du kannst alles haben, wovon du träumst, wenn du bereit bist den Glaubenssatz aufzugeben, dass du es nicht schaffst.
Robert Anthony

.

Speed Reading

Seminare + Termine + Orte
.
Speed Reading Seminare Berlin

.

eBook gratis

In dem eBook „Die 10 Tipp’s für schnelleres Lesen“ bekommen Sie 10 MINI-Lektionen mit denen Sie Ihr Lesen + Lernen leichter, einfacher + effizienter gestalten und das völlig kostenfrei.
→ Klick

Sakira Philipp - Die 10 Tipps für schnelleres Lesen

.

Newsletter

.
Außergewöhnlicher Newsletter von Saphi-SpeedReading

Klicken Sie  HIER und bestellen Sie sich unseren außer gewöhnlichen NEWsLETTER !