Subvokalisieren und wie Lesegewohnheiten zu Freund oder Feind werden. Subvokalisieren ist eine erlernte Lesegewohnheit. Bei einer Lesegeschwindigkeit unter 350 WpM (Wörter pro Minute) werden Lesegewohnheiten genutzt, die bremsend auf das Lesen und die Aufnahme von Informationen wirken. Kein Wunder, wenn gelesen wird und die Merkeffekt einfach gering ist. Viele Lesegewohnheiten werden als Normalität empfunden. Erst während eines SpeedReading-Seminars wird bewusst, wie hinderlich die ein oder andere Lesegewohnheit ist.

Lesegewohnheiten – Freund oder Feind?

Ein spannender Begleiter beim Lesen ist der innere Mitsprecher. Er liest ständig den Text innerlich vor oder mit. Das Mitsprechen nennt man Subvokalisieren. Vielleicht kennen Sie den inneren Mitsprecher auch. Zurzeit des Leselernens war diese Lesegwohnheit eine willkommene Hilfe. Subvokalisieren half die Wörter zu entschlüsseln und über das Hören eine Bestätigung zu bekommen, dass das Entschlüsselte dem entsprach, was im Text stand. Mit der Zeit des Erwachsenenwerdens ändert sich die  Lesefähigkeit. Einzelne Wörter werden eher als Bild erfasst und eine Bestätigung der Richtigkeit durch Subvokalisieren ist nicht erforderlich, da die Bedeutung der Wörter integriert ist.

Das Subvokalisieren ist eine Lesegewohnheit, die die Lesegeschwindigkeit auf das Niveau der inneren Sprechgeschwindigkeit reduziert. Es lohnt sich über den Begriff des Lesens einmal genauer nachzudenken, um die Vor- und Nachteile von Subvokalisieren herauszufinden. In einem anderen Blogartikel von Saphi können Sie mehr darüber lesen.

Studien geben an, dass wir ca. 80% unseres Wissens durch Lesen aufnehmen, ein hoher Anteil. Allerdings ist die Fähigkeit des Lesens bei den meisten Menschen nur ungenügend ausgeprägt und entwickelt. Meistens wird in einer Langsamkeit gelesen, die das Potential des Gehirns nur wenig nutzt. Wir tragen als Erwachsener die Kinderschuhe des Lesens und merken kaum, wie sie drücken und uns am Laufen hindern. Subvokalisieren, das innere Mitsprechen, ist eine Fähigkeit, die in der Anfangsphase des Leselernens geprägt wird. Oft wird das Subvokalisieren lange behalten, mehr oder weniger intensiv und manche Menschen lösen sich nie davon.

Wie entsteht Subvokalisieren?

Subvokalisieren, Leseblockade SpeedReadingDie meisten Menschen lernen lesen, indem sie Buchstabenbilder mit dem Aussprechen des Wortes verbinden. Das darauffolgende Leise-Leselernen bedeutet, die Buchstaben und Wörter immer weniger laut auszusprechen, nur noch mit den Lippen zu formen und im Endstadium dann nur noch innerlich mitzusprechen. Diese Begleiterscheinung des Lesens nennt man Subvokalisieren.

Subvokalisieren ist eine Stufe auf dem Weg des Leselernens. Es ist allerdings oft die Stufe, wo das eigentliche Leselernen in der Schule aufhört. Die meisten Menschen bleiben bei dem Niveau der Fähigkeit stehen. Es ist die Art, von der viele Menschen glauben, dass sie so den Text am besten verstehen und sich an das Wesentliche vom Gelesenen erinnern und behalten.
Damit wird der Prozess des Textverstehens und teilweise sogar des Lernens eng an inneres Mitsprechen geknüpft. Im Laufe der Zeit entwickelte sich sogar ein starker innerer Sprecher, der mit einer Stimme das wiedergibt, was die Augen sehen.

Leider begrenzt Subvokalisieren die Lesegeschwindigkeit ungefähr auf ein Sprechtempo von ca. 100 – 350 WpM. Für die Merkfähigkeit ist Subvokalisieren nicht relevant. Informationen können sehr viel schneller rein visuell erfasst werden. Sie kennen das, wenn Sie einen Film schauen. Dabei bekommen Sie sehr viele Informationen in kurzer Zeit. Haben Sie schon einmal beobachtet, dass Sie die einzelnen Bilder des Films noch einmal innerlich durch Subvokalisieren beschreiben?

Subvokalisieren wieder abgewöhnen?

Für das Aufnehmen und Verstehen der Zeichen braucht wir nur die Augen. Höhere Lesegeschwindigkeiten sind nur möglich, wenn die Bedeutung der Wörter weitgehend durch das visuelle Erkennen entschlüsselt wird. In diesem Stadium sieht man ein Wort oder eine Wortgruppe und nimmt deren Bedeutung ohne Subvokalisieren wahr. Manche Menschen haben das Subvokalisieren intensiv an das Lernen gebunden, dass es für sie schwierig sein kann, ganz ohne diesen Prozess auszukommen. Sie glauben, dass sie mit langsamen Lesen und Subvokalisieren sich das Wesentliche einprägen können.

Das Subvokalisieren jedoch weitgehend zu mindern ist eine lohnenswerte Angelegenheit. Wer sich auf den Weg des Schnell-Lesens begibt und die Techniken und Methoden des SpeedReading trainiert und regelmäßig anwendet, bemerkt sehr bald, dass beim Lesen in höheren Geschwindigkeiten der innere Mitsprecher leiser wird und teilweise ganz verschwindet. Jetzt betritt der Leser beim Lesen das Land jenseits der 350 WpM-Grenze. Die Merkfähigkeit wird größer. In der Kombination mit Lern- und Gedächtnistechniken wird das Gelesene immer mehr zu eigenem Wissen.

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