Sprache, Denken, Kommunikation und unser Wissen hängen eng miteinander zusammen. Je reicher unser aktiver Wortschatz ist, desto besser können wir sagen, was wir wollen und das, was in uns an Wissen ist, nach außen kommunizieren. Je mehr Worte wir im aktiven Wortschatz haben, desto mehr erkennen wir auch beim Lesen. Wir können mehr wahrnehmen, Zusammenhänge finden, Strukturen erkennen und viele andere Qualitäten, die sich gar nicht alle aufzählen lassen. Steigere deinen aktiven Wortschatz! Erweitere dein Wissen! Habe die richtigen Worte, die dich bekommen lassen, was du dir vorstellen kannst!

 

IHR AKTIVER WORTSCHATZ

Unsere Sprache ist reich an Worten. In die Hunderttausende geht ihre Zahl. Glauben wir Statistiken, dann kennt ein „gebildeter“ Mensch etwa 60.000 Wörter. Die nächste Zahl lässt uns aufwachen. Nur ungefähr 5.000 Wörter gehören im Allgemeinen zu unserem aktiven Wortschatz. Das bedeutet, dass die anderen 55.000 Wörter in unseren sogenannten passiven Wortschatz friedlich vor sich hinschlummern. Wir kennen sie zwar, können aber nicht ohne Weiteres auf sie zugreifen. Sie werden uns einfach nicht bewusst und leben ihr Leben in den dunklen Winkeln unseres Gedächtnisses.
Wer bereits an einer SpeedReading Ausbildung teilgenommen hat, weiß, dass wir nur das wahrnehmen, was wir aktiviert haben. Das heißt, dass unser Gehirn viele Informationen, die es durch das Lesen bekommt, einfach ignoriert und nicht weiter verarbeitet. Wen wundert es dann, dass wir uns nur wenig merken, alles 3x lesen müssen und uns morgen nicht mehr bewusst ist, was heute im Text stand.

 

DIE VORTEILE

Normalerweise kommen wir mit 5.000 Wörtern ganz gut aus. Mehr Wörter im aktiven Wortschatz zu haben, hat aber auch wesentliche Vorteile. Je mehr Wörter wir im aktiven Wortschatz haben, desto …
// besser können wir uns ausdrücken
// besser können wir beschreiben, was wir wollen
// mehr Menschen werden das verstehen, was wir meinen
// aktiver ist unser Gehirn

 

DEN AKTIVEN WORTSCHATZ VERGRÖSSERN

Ja, das Ganze geht noch tiefer. Sprache und Denken hängen eng miteinander zusammen. Wir können nur das denken, wofür wir auch Worte haben. Jedes Wort steht für ein mentales Bild, eine gedankliche Vorstellung und ist gefüllt mit weiteren Informationen. Wenn du das Wort „Baum“ nicht kennen würdest, kannst du dir einen Baum auch nicht vorstellen. Probieren Sie sich doch einmal vorzustellen, was ein Xintapolas ist? Und gelingt es Ihnen?
Das bedeutet im Umkehrschluss: Je mehr Worte wir aktiv kennen und in unserer Sprache nutzen, desto größer ist unser aktiver Wortschatz, desto besser können wir …
// denken und verstehen
// wahrnehmen und beschreiben
// ausdrücken und mitteilen
// vorstellen und erinnern
In diesem Sinne: Steigeren Sie Ihren aktiven Wortschatz! Lernen Sie neue Worte kennen! Wecken Sie die schlummernden Worte von 55.000 Stück aus Ihrem passiven Wortschatz! Nutzen Sie die folgenden Tipps für die ersten Schritte!

 

TIPP N°1 // LERNEN SIE SPEEDREADING!

SpeedReading hat in erster Hinsicht nichts mit Schnell Lesen zu tun. SpeedReading ist eine gehirngerechte Art des Lesens, die das schnelle Lesen und das optimale Erfassen des wesentlichen Inhalts als Folge hat. Und so ganz nebenbei bemerkt: Unsere Lesegeschwindigkeit und Merkfähigkeit sind von unserem aktiven Wortschatz abhängig. Nicht umsonst haben die meisten Menschen eine Lesegeschwindigkeit von 200 Wörtern pro Minute. Eine Verschwendung von Lebenszeit, denn mit dem richtigen Gebrauch unserer angeborenen Fähigkeiten sind wir zu viel mehr in der Lage. So unterstützt Sie eine SpeedReading Ausbildung  zum Beispiel, Ihre Lesebremsen abzubauen und Ihre Merkfähigkeit zu erhöhen. In einer SpeedReading Ausbildung können Sie eine Lesegeschwindigkeit von 400 WpM einfach trainieren. Bei einer täglichen Lesezeit von zwei Stunden gewinnen Sie 365 Stunden oder 15 Tage Zeit für sich! Erfahren Sie mehr! Entdecken Sie Ihr wahres Potential! Klick!

 

TIPP N°2 // LESEN! LESEN! LESEN!

Preisfrage! Wo wimmelt es nur so von Buchstaben und Worten auf geballtem Raum? Richtig! In Texten, Büchern, Zeitschriften etc. Jedes Buch ist eine wahre Fundgrube für unseren aktiven Wortschatz. Je mehr wir bewusst lesen, desto schneller wird unser aktiver Wortschatz wachsen. Sie können natürlich einfach lesen. Sie können aber auch Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf die verwendeten Wörter legen, die benutzen Formulierungen, die Besonderheiten der Sprache, der Zeit des Schriftstellers etc. All das sind die Juwelen für Ihren aktiven Wortschatz. Achten Sie auf die Zeiten, Autoren und Genres! Alles hat seine eigene Sprache. Wie anders würde sich ein Werk von Goethe lesen, wenn er die Sprache von Colombo verwendet hätte!

 

TIPP N°3 // WIEDERHOLEN!

In der Schule ist es weniger beliebt, Texte und Werke von Autoren zusammen zu fassen und zu kommentieren. Für die Erweiterung des aktiven Wortschatzes ist es ein hervorragendes Training. Wiederholen Sie in einem ersten Schritt einzelne Stellen, die Sie gerade gelesen haben. Lesen Sie Ihre Zusammenfassung selbst oder anderen vor! Prägen Sie sich nur halb vertraute Worte besser ein, beziehungsweise aktivieren Sie diese aus Ihrem schlafenden, passiven Wortschatz. Lassen Sie sich keine Gelegenheit entgehen, anderen davon zu erzählen, was Sie gerade gelesen haben. Einerseits wiederholen Sie und speichern Gelesenes besser ab, andererseits können Sie im Erzählen überprüfen, ob sich alles logisch anhört. Gleichzeitig hören Sie sich und das, was Sie sprechen! Sie bekommen eine weitere Wiederholung. Perfekt, was? Völlig fremde oder auch besonders gelungene Formulierungen können Sie auch herausschreiben und lernen. Es wird der Moment kommen, wo diese fließend in Ihre Formulierungen passen.

 

TIPP N°4 // SCHREIBEN!

Karteikarten oder Hefte können zu einer Fundgrube für Formulierungen und Worten werden. Ich habe eine Freundin, die Zeit ihres Lebens ihre Highlights aus Büchern in Schreibhefte schreibt. Es macht viel Spaß und ist gleichzeitig sehr erkenntnisreich. Ich kann ihr lange zu hören, wenn sie aus ihren Schreibheften vorliest, bekomme die Kernaussagen des Buches, die meine Erkenntnisgewinnung anregen und zum Lächeln als auch Nachdenken auffordern. Schreiben wir uns das Wesentliche auf, dann sprechen wir durch das Aufschreiben mehrere Sinneskanäle gleichzeitig an. Wir verarbeiten durch aktives Tun, aktivieren unseren inneren Mitsprecher und sehen das Geschriebene mit unseren eigenen Augen. Wir speichern das Ganze demnach auf mehreren Kanälen ab und können es uns damit viel leichter merken als auch abrufen.

 

TIPP N°5 // NEUE BESCHREIBUNGEN FINDEN!

Manche schwören auf Brockhaus oder Duden, manche auf die Thesaurus Funktion von Programmen der Textverarbeitung, um sich ein Wort erklären zu lassen oder nach ähnlichen Begriffen zu fahnden. Logisch, alles sind gute Methoden, unserem Wissen etwas auf die Sprünge zu helfen. Eine weitere Möglichkeit, um uns inspirieren zu lassen, ist die Synonym-Datenbanken oder das Stöbern in Wörterbüchern. Eine Empfehlung! Manchmal hilft es auf dem Teppich zu bleiben! Wenn wir unsere neuen Erkenntnisse einsetzen wollen, dann ist es besser, nach Formulierungen zu greifen, die ungefähr zum Sprachgebrauch der Umgebung passen. „Alte Lateiner“ mögen zwar gern mit beeindruckenden Zitaten um sich werfen, aber meistens wollen wir doch vom Gegenüber verstanden werden, oder nicht? Manchmal ist es gut, ein und dieselbe Sache mehrmals mit unterschiedlichen Worten zu beschreiben. Keiner wird bemerken, dass es eigentlich eine Wiederholung mit anderen Worten ist. Eher das Gegenteil wird sein. Mehr Menschen werden dich verstehen, weil Sie durch die Beschreibung mit anderen Worten den aktiven Wortschatz anderer Menschen ansprechen.

 

TIPP N°6 // KREATIV SEIN!

DIE SCHWINGUNG MACHTS!
Nicht jedes Wort unserer Sprache schwingt in einer guten Energie. So hört sich Krankenhaus eher wie eine Aufbewahrungsstation für Kranke an und ein Kindergarten eher wie ein Garten, der aus Kindern besteht. Warum nicht einmal das wahre Wesen der Bezeichnung in einem Wort ausdrücken? Wie wäre es, wenn ein Krankenhaus als „Gesundungszentrum“ oder „Zentrum für neues Leben“ und einen Kindergarten als „Kreativpool“ bezeichnet wird? Und ganz nebenbei bemerkt: Stellen Sie sich vor, Sie würden in einem „Zentrum für neues Leben“ behandelt. Ich bin mir sicher, dass wir uns schon allein vom Wortklang her dort wohler fühlen würden und die Absicht dort eine andere wäre.

ÄNDEREN SIE DIE SCHWINGUNG!
Dieses Prinzip können wir auch auf unseren normalen Sprachgebrauch übertragen. Ersetzen wir Begriffe ganz bewusst durch ähnliche, synonyme Worte oder versuchen wir, diese näher zu bestimmen und aus zu gestalten, bekommt unsere Sprache einen anderen Charakter. Weiter noch! Nicht nur unsere Sprache bekommt einen anderen Charakter, sondern auch wir verändern uns. Wir geben unserem Körper über unsere Sprache eine andere Schwingung! Achten Sie darauf, was Sie sagen und wie Sie es mit welchen Worten sagen! Sie sind sich immer beim Sprechen am nächsten.

NUTZEN SIE ABC-LISTEN!
Nutzen Sie für Ihre Kreativität doch einmal eine ABC-Liste. Für eine ABC-Liste schreiben Sie sich das Alphabet auf und finden zu jedem Buchstaben ein Wort oder eine Beschreibung, die zum Thema passt. Vielleicht ist es am Anfang eine Herausforderung, aber mit der Zeit wird es dir richtig Spaß machen! Ihre Sprache und ihre Texte werden mehr Niveau und einen Klang bekommen, was dem Gegenüber eine besondere Schwingung bringt. Menschen werden Ihnen mehr zu hören! Sie werden Ihren Wünschen und Vorhaben anders Ausdruck verleihen und eher Unterstützung als auch Raum und Möglichkeiten bekommen, um Ihre Wünsche und Ziele zu erreichen. Das ist doch fantastisch, oder nicht?

 

TIPP N°7 // REDEN SIE!

JEDER WEG BEGINNT MIT DEM 1. SCHRITT
Na logisch, das ist ein guter Weg Ihren aktiven Wortschatz zu trainieren! Kommunizieren! Reden! Tauschen Sie sich aus! Einmal so, wie Sie es bisher gewöhnt waren und ein anderes Mal mit anderen Worten und Redewendungen. Seien Sie kreativ! Probieren Sie sich aus! Was für das Lesen gilt, gilt auch für das Reden! Umso mehr Sie ausprobieren, um so flexibler und kreativer werden Sie, umso größer und reicher wird der aktive Wortschatz! Machen wir uns immer bewusst: Wenn wir anders sein wollen, müssen wir unsere Komfortzone verlassen und etwas Neues tun! Je mehr wir ausprobieren, desto größer wird unser aktiver Wortschatz, desto reicher wird unsere Sprache, desto weitreichender unsere Flexibilität, desto vielfältiger unsere Möglichkeiten!

DRANBLEIBEN!
Es kann sein, dass die neue Art und Weise des Redens ein bisschen mühsamer ist als Lesen, um den aktiven Wortschatz zu verbessern. Vieles, was wir schwarz auf weiß sehen oder nachschlagen können, ist uns im Eifer des Gesprächs nicht ganz so gut möglich. Auch verlassen wir das Territorium der Sicherheit und stellen uns der Herausforderung. Wir können gewinnen, wenn wir vor Augen haben, dass wir nur durch Herausforderungen wachsen können und dass die Vorstellung in unserem Kopf meistens dunkler ist, als die wirkliche Welt da draußen! Wenn jemand in Rätseln spricht, fragen Sie nach und lassen Sie sich unbekannte Begriffe erklären. Nur so können Sie lernen und im Gespräch Ihren aktiven Wortschatz erweitern.

 

TIPP N°8 // BESCHREIBEN SIE, WAS SIE WAHRNEHMEN!

Wir nehmen die Informationen der Umwelt über unsere Sinne war. Meistens geschieht das unbewusst, da wir selten im Augenblick sind und uns eher mit unseren Gedanken befassen. Trainieren Sie Ihre Wahrnehmung und gleichzeitig Ihren aktiven Wortschatz! Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt! Nehmen Sie wahr und beschreiben Sie, was Sie wahrnehmen mit den passenden Worten. Finden Sie neue Wörter oder Umschreibungen und wählen Sie etwas, was Ihnen vielleicht im ersten Moment ungewohnt vorkommt. Wörter aus dem passiven Wortschatz in den aktiven Wortschatz zu schieben kann sich auch ein wenig komisch anfühlen. Bleiben Sie also zum Beispiel nicht vor einem Haus stehen, sondern registrieren Sie die hölzernen Verschläge vor den Fenstern oder auch Fensterläden, das Gestell an der Wand, an dem eine Pflanze nach oben wächst, den Mauervorsprung oder auch Erker und vieles andere mehr. Vielleicht wollen Sie auch ein Spiel daraus machen und mit Ihren Kindern oder Freunden viele Begriffe für ein und dieselbe Sache finden. Oder ich sehe etwas, was du nicht siehst? Wer kennt die meisten Begriffe oder Umschreibungen für ein und dieselbe Sache?

 

TIPP N°9 // SPIELEN SIE!

Ja! Spielen ist eine gute Möglichkeit, sein Wissen und seine Fähigkeiten zu erweitern. Spiele wie Scrabble, bei denen aus Buchstaben immer neue Worte gebildet werden, machen Spaß, fördern die Kreativität und auch die Gemeinsamkeit. Eine gute Methode, um aus dem täglichen Sprach-Einerlei auszubrechen, den aktiven Wortschatz zu fördern und das Denken zu steigern. Seien Sie auch Ihren Kindern oder Kindern allgemein ein Vorbild! Zeigen Sie ihnen Varianten und Möglichkeiten, um ihre geistige Flexibilität zu fordern und zu fördern. Im Tun werden Ihnen bestimmt noch weitere Möglichkeiten bewusst. Tun Sie es einfach! Lassen Sie sich überraschen, was sich zeigt!

 

BONUS

Jetzt habe ich noch einen ganz besonderen Tipp für Sie! Wenn Sie wissen möchten, welche Wörter in Ihren aktiven Wortschatz sind, dann lesen Sie Texte in Kauderwelsch. Klicken Sie auf den Link und Sie erfahren mehr darüber.

 


 

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Wir können die Schnelligkeit unserer Zeit nicht anhalten, aber wir können dafür sorgen, dass wir mit optimalen Fähigkeiten unser Leben meistern. In unserem Newsletter “Lese Perlen” bekommen Sie zum Thema SpeedReading, Lesen und Lernen …

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