Das Gehirn kann mehr, als wir glauben und denken. Die Vorraussetzung ist allerdings, dass wir es nutzen und trainieren, so wie wir es auch mit unseren Muskeln tun. Das Gehirn braucht äußere Stille, aber auch Aufgaben, die es auf ungewöhnliche Weise fordert. Texte in Kauderwelsch widersprechen unseren Gewohnheiten und fordern unser Gehirn auf eine besondere Art und Weise heraus. Die Herausforderungen machen Spaß und ganz nebenbei trainieren wir unseren aktiven Wortschatz, werden schneller im Lesen und bilden noch viele andere Fähigkeiten heraus. Das und noch viel mehr und was genau der Hintergrund ist, das erfahren Sie in der SpeedReading Ausbildung von Saphi. Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser wunderbaren Geschichte in Kauderwelsch!

 

DER KLEINE JUNGE

Ein keelinr Jgnue ging den eetrsn Tag in die Scuhle. Es war ein sehr kneeilr Jnuge und es war eine sher goßre Sluhce. Er mtsuse veile Tppeern setiegn und dcurh eeinn lgnaen Koirodrr geehn, um in sien Kalssmeemiznr zu genlgean. Enies Tages, als der Jgune enie Wilee die Scuhle bsechut htate, sgate die Leerirhn: „Hutee weerdt ihr mlaen.“

„Gut“, dahtce der klneie Junge. Er lbiete es Lweön, Tiegr, Kekün, Khüe, Zgüe und Atuos zu zieenchn. Er htloe siene Ffairtbste hrover und fing an zu melan.

Die Lerhrein stage: „Warett, ihr drfüt ncoh nciht angfeann.“ Und sie wreatte, bis alle brieet wraen, zurzuehön. „Wir weedrn Blmeun mlean“, sgtae die Lhreeirn.

„Gut“, dacthe der keline Jgune. Er mltae sher gnree wnrsucdhönee Buelmn mit seinen genrün, oeeannrgn und baelun Ftrafitesbn.

Die Lhireren stgae: „Weratt, ich werde ecuh zgieen, wie man das mcaht.“ Sie mtale eine Blume an die Teafl. Sie war rot mit einem günren Setil. „Jetzt knönt ihr afgnnean“, stgae die Leihrern.

Der keinle Jngue bctrheeatte die Blmue der Lhrerien. Dann sthuace er auf sniee Bmelun. Desie geeflien ihm viel beessr. Das sgate er aber nicht. Er nham nur ein nuees Paiper und mtlae enie Bmule, geausno eine, wie die der Lreeihrn. Eine rtoe Bmule mit eenim günren Sitel.

An einem aerednn Tag wollte die Lierehrn, dsas die Keidnr mit Ton formen.

„Gut“, dcahte der klneie Jugne. Er aribeette sher genre mit Ton. Er knonte veile Sehacn mahecn: Sclgehann, Snnehcmäneer, Eetelnfan und Muäse. Und gcileh, als er seenin Tmeklpuonn bakem, fnig er an ihn zu fromen.

„Wartet, ihr dürft noch nhcit angnfean. Wir weerdn Teellr mheacn“, sagte die Lehrerin.

„Gut“, dhcate der keinle Jgnue. Er mcathe sehr genre Telelr und er fing an, enien Teellr zu foremn. Die Lreerhin sgate: „Wartet, ich zegie ecuh, wie man es mcaht!“ Und sie zgteie, wie man eenin tfeien Tlleer frmtoe. „Jetzt könnt ihr bnnigeen“, satge die Lrhrieen.

Der kinlee Jgnue btrethatcee den Telelr der Lrriehen, dann suhcate er auf seinen Tlleer, der ihm viel bsseer gfeeil. Das satge er aebr nicht. Er kettene alels wdeeir zu eniem Keplumn zasmemun und formte gnsaueo enien Teellr, wie der der Leirrhen. Blad lrnete der knelie Jugne zu wretan, zuuhzöern und gnaeu hhezsuienn und aells so zu maechn, wie die Lerihern es ihm zeigte.

Es gehscah dann, dass die Flaiime des Jgnuen in enie aenrde Sdatt zog. Der kinele Junge musste in enie nuee Shcule gehen. Dseie Slcuhe war noch gerßör als die alte und der knliee Jnuge mstuse enie Megne Sfteun heechsiogtn und ducrh eeinn noch lengären Kdirroor gheen, um in sein Kemnazilssmer zu kmoemn.

Am ersetn Tag in der neuen Slhcue stgae die Lhieerrn: „Htuee wdeert ihr ein Blid melan.“

„Gut“, dcthae der Junge und wtetrae daaruf, dsas die Lieerrhn ihm etärlkre, was er tun slole. Die Liherren stgae aebr ntihcs, snedorn gnig uehmr und srpach lisee mit den Kreindn. Als sie zu dem kilneen Jgenun kam, sgtae sie: „Wlilst du nhict auch ein Bild mealn?“

„Ja gnre“, stgae der keline Jngue, „Was slol ich mneal?“

„Das weiß ich esrt, wenn du es gcemaht hast“, sgate die Lrhieren.

„Wie slol ich dann mein Bild mcahen?“ fartge der Jgnue.

„Du ksnnat es mcaehn, genau wie du wllsit“, sgate die Lreriehn.

„Aebr weclhe Faerbn slol ich nemehn?“, wlotle der Junge weissn.

„Whlece du wllsit“, sagte die Leriehrn. Sie fhur frot: „Wnen alle die gheeicln Saehcn mlean weürdn, dann köntne ich erue Zneincuhgen nihct vdnoneianer uensrdtheecin. Wie weiß ich dnan, wer was gehmcat hat.“

„Ich wieß nchit“, satge der knilee Jnuge. Und der kinele Junge fnig an, eine Blume zu mlaen. Sie war rot mit eenim gürnen Seitl.

 


 

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